Projekthaus NanoBioMater

Forschung

Die Forschungsgebiete des Projekthauses sind funktionelle Polymere und Hydrogele, Tabakmosaikvirus (TMV) und Biomineralisation.

Um die neuartige nanostrukturierte biogen-synthetische Formulierungen zu ermöglichen, werden drei zentrale Komponenten der Stuttgarter Partnerlabors kombiniert:

Das Team Funktionelle Polymere und Hydrogele, geleitet durch Dr. Alexander Southan, konzentriert sich auf die gesamte Entwicklungskette zu synthetischen, funktionellen und räumlich definierten Hydrogelen. Biokompatible Hydrogele mit einstellbaren Porengrößen sind ideale Matrixmaterialien für biochemische  Erkennungs- und Katalysereaktionen sowie für die 3D-Zellkultur. 

Das Team Tabakmosaikvirus (TMV) wird von Dr. Claudia Koch geleitet, und erforscht wie biotechnisch veränderte TMV-Partikel genutzt werden können, um als Platform für funktionelle Einheiten wie Fluoreszenzfarbstoffe, Peptide oder Proteine dienen zu können. In Verbindung mit Hydrogelen können TMV-Partikel so als robuste strukturdirigierende Gerüstkomponenten dienen, um bioaktive "intelligente" Moleküle in Hydrogelen anzuordnen und ihnen z.B. sensorische Eigenschaften zu verleihen.

Die Gruppe Biomineralisation, geleitet von Dr. Dirk Rothenstein, fokussiert sich auf den Prozess der Biomineralisation. Dabei entstehen organisch-anorganische Hybridmaterialien, die oft erstaunliche Eigenschaften aufweisen. Im Projekthaus sollen mineralisationsvermittelnde Peptide, welche von Proteinen mineral-abscheidender mariner Organismen (z.B. Seeigel) abgeleitet sind, die mechanische Eigenschaften der Hydrogele durch die gezielte Mineralisation verändern.

Wissenschaftsbereiche im Projekthaus (c)
Schematische Darstellung der Wissenschaftsbereiche im Projekthaus
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