Cases & Stories

Spitzenforschung braucht interdisziplinäres Denken

Der Stuttgarter Maschinenbau bündelt umfassendes Know-how in den verschiedenen Disziplinen des modernen Maschinenbaus und schafft damit die Voraussetzungen für zukunftsweisende Projekte.
[Foto: Ludmilla Parsyak]

Hier zeigen wir in den nächsten Monaten Projekte aus unseren Instituten, denn interdisziplinär bedeutet Zusammenarbeit 

  • in der klassischen Produktherstellung:
    … die Kooperation zwischen Expert*innen aus Entwicklung, Design, Produktion, Marketing und Vertrieb

  • in der Elektronikentwicklung:
    … die Kooperation zwischen verschiedenen Ingenieurdisziplinen wie z. B. Mechatronik, Elektrotechnik und Maschinenbau

  • in der Medizintechnik:
    … die Kooperation zwischen Fachleuten der Medizin, Medizintechnik und Interface-Design

  • in der Umwelttechnik:
    … die Kooperation zwischen Forschenden aus der Biologie, der Chemie, Ingenieur*innen des Chemie- und Bioingenieurwesens und der Energietechnik

  • in der Softwaretechnik:
    … die Kooperation zwischen den Disziplinen Informatik, Automatisierungstechnik und Elektrotechnik

  • in der Simulationstechnik:
    … die Kooperation zwischen Fachleuten aus der Kybernetik, Biologie, Informatik und Ingenieur*innen unterschiedlicher Fachrichtungen

  • in der Energiewirtschaft:
    ... die Kooperation zwischen Fachleuten aus der Energietechnik, Elektrotechnik, Systemtechnik, Ökonomie und Sozialwissenschaften

Hier ein Beispiel aus der klassischen Produktentwicklung

Neues Design für eine Tiefbohrmaschine

Was macht eine Tiefbohrmaschine? Tiefe Löcher bohren? Klingt einfach, ist es aber nicht. Die Maschine muss höchst präzise und gut zu bedienen sein, da sonst teure Fehler beim Bohren auftreten können.

Im gemeinsamen Projekt des Technischen Designs am IKTD der Universität Stuttgart und der Tibo Tiefbohrtechnik GmbH arbeitete das interdisziplinäre Team aus Konstruktion, Produktion, Design, Ergonomie, Vertrieb, Marketing und Management daher Hand in Hand. Das Ziel war, eine hochmoderne – aber nicht modische –, ergonomisch bedienbare, technisch wie visuell stabile und präzise Werkzeugmaschine für die Fertigung von morgen zu entwickeln.

Dazu wurden auf Basis der funktionalen Konstruktion und Usability-Analysen in der Werkhalle erste Designentwürfe mit Digital Boards erstellt. Der letztlich vom Management genehmigte Siegerentwurf wurde anschließend zunächst digital gerendert und dann als realer Prototyp gebaut. Aufgrund der guten Zusammenarbeit der Beteiligten konnte die neue Tiefbohrmaschine – ohne Kostensteigerung – in Serie gebracht werden. Das Projektergebnis ist jedoch weit mehr als die Entwicklung einer neuen Maschine, es ist auch der Auftakt für ein neues Corporate Design der Tibo-Maschinen. Durch diesen zweifachen Erfolg ist allen Beteiligten deutlich geworden: Verbesserungen liegen im Detail und die Stärke liegt im Miteinander.

Klingt das interessant?

Unsere Studiengänge bieten...

... ein breites Spektrum an branchenbezogenen Spezialisierungen: Vom klassischen Anlagen- und Maschinenbau über Automobilindustrie, Medizintechnik und Feinwerktechnik bis hin zu Energie- und Verfahrenstechnik und der technischen Biologie – die Studiengänge des Stuttgarter Maschinenbaus ermöglichen eine weit gefasste Ausbildung je nach Kompetenz und Interesse.

Nach dem Ingenieurstudium stehen unseren Absolvent*innen Jobs in der Forschung und Entwicklung, in der Konstruktion oder im Projektmanagement, in der technischen Verwaltung oder in der Unternehmensführung offen!

Hier geht es weiter zu unseren Studiengängen:

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